Reto Studer

Pop-Gottesdienst: Shel Silverstein! (29.5.)

Foto Shel Silverstein (Foto: Reto Studer)

Multimedia-Gottesdienst mit Musik, die es sonst nicht in die Kirche schafft.
Reto Studer,
In diesem Gottesdienst widmen wir uns dem Leben und dem Werk des skurrilen, leider viel zu wenig bekannten Songwriters Shel Silverstein (1930-1999).

Sein wohl populärstes Lied ist zugleich der kommerziell erfolgreichste Hit von Johnny Cash: das Blödellied «A Boy Named Sue», das Cash erstmals bei seinem legendären Auftritt im Gefängnis San Quentin 1969 sang (und aufnahm). Auf jenem Album, in Klammern hinter jenem Liedtitel, entdeckte ich als Jugendlicher den Namen Silverstein denn auch zum ersten Mal. Später fand ich ihn auch hinter vielen der bekanntesten Lieder von Dr. Hook & The Medicine Show. Auch da wieder: viel (gelungener!) Nonsense... und dazu aber auch das eine oder andere Lied, das einem berührenden Psychogramm nahekommt. Ich denke da besonders an «The Ballad of Lucy Jordan», das 1979 auch durch Marianne Faithfull in die Charts kam.

Silverstein war überdies auch ein begnadeter Dichter, Karikaturist und Autor von Kinderbüchern. Und seit mir einmal jemand nach einer Trauerfeier, die ich gestalten durfte, zum Dank das Buch «The Giving Tree» («Der Baum, der sich nicht lumpen liess») in die Hand drückte – spätestens seit da steht fest: Silverstein hat einen eigenen Gottesdienst verdient! Nun ist es endlich so weit: im

Pop-Gottesdienst
am 29. Mai 2022, 10 Uhr
in der Kirche Arni

Auch für diesen Pop-Gottesdienst stelle ich, wie gehabt, einige Videos zusammen: mit Mu-sik, die wir geniessen dürfen und über die wir auch nachdenken (oder lachen) können. Zu-sätzlich verwöhnen uns Hyunah Rottenschweiler (Piano) und Olga Niklikina (Violine) live mit ausgesuchten Melodien Silversteins.

Seien Sie herzlich willkommen zu dieser besonderen «Expedition»!

Reto Studer
Bereitgestellt: 26.05.2022     Besuche: 5 heute, 68 Monat 
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