Corina Bürgi-Feld

foto-dubler-17[1] —  Portrait

Telefon: 056 640 20 57
alte Aescherstrasse 19
8905 Arni
soziale Netzwerke:
bin nur in den reellen sozialen Netzwerken vorhanden ;)
Funktion in der Kirchenpflege:
Personalverantwortliche
Vize-Präsidentin
Meine Vorstellung zur Wahl als Kirchenpflegerin 2016:

Wieso möchte ich in die Kirchenpflege und wer bin ich?
Die zweite Frage kann ich einfacher beantworten und so beginne ich damit. Mein Name ist Corina Bürgi-Feld, geb. 1971, bin wohnhaft in Arni seit 16 Jahren und arbeite als Hausärztin im Teilzeitpensum. Neben meinem Beruf ist mir meine Familie mit meinem Ehemann Raphael und meinen Söhnen Fabian (16j.) und Andreas (10 1/2j.) sowie unserer Hündin Andorinha (2j.) sehr wichtig.
Nun komme ich zur ersten Frage, was natürlich auch einen Teil der 2. Frage vertieft. Die Auseinandersetzung mit dem Glauben - welche gerne auch sehr kritisch und kontrovers sein darf - , das Interesse an Gott, aber v.a. die Gespräche mit meinem Gegenüber über Gott und die Welt - hier meine ich sowohl meine eigene kleine wie auch die grosse Welt - finde ich ungemein spannend und lehrreich. Wie gehe ich mit all den Wegkreuzungen, den Sackgassen, den Tal- und Bergfahrten um, welche mir mein Leben bereiten. Diese Fragen beantworten zu versuchen bedeutet für mich auch "leben".
Die Kirche, primär meine ich die Menschen darin, stelle ich mir vor wie ein Resonanzkörper. Gedanken aus der Predigt, Worte aus der Bibel, Melodien aus den Liedern, Inputs aus Gesprächen im Chilekafi nach dem Gottesdienst oder während Anlässen der Kirche, Texte aus dem Kirchenboten - all dies sollte doch nicht einfach so verpuffen wie eine Blase, sondern löst doch etwas in mir und den anderen Menschen aus, bringt sogar etwas in Schwung. Es muss nicht immer harmonischer Einklang sein, darf durch Dissonanzen auch in andere Richtungen zeigen, aber es soll eine Resonanz haben.
Aktuell spüre ich durch den Einzug von unseren neuen Pfarrern Cindy und Reto Studer-Seiler einen neuen Anstoss an den Gong der Kirchgemeinde Kelleramt. Beide zeigen ein grosses Interesse an uns Menschen, was ich extrem schätze. Und wie ich in einem Gespräch mit Cindy Studer-Seiler hörte, möchten auch sie beide diese Resonanz spüren. Die Kirchenpflege kann hier als Verstärker wirken, muss dazu für die anderen Menschen in der Kirche ein offenes Ohr haben. Diese Arbeit fände ich sehr spannend.
 
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